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22.01.2018, 09:42 Uhr
Weißensees Bürgermeister Matthias Schrot lud zum Neujahrempfang
Landtagspräsident hielt Grußwort

Sich auszutauschen und zusammenzurücken, dies wünschte sich Weißensees Bürgermeister Matthias Schrot für seinen Neujahrsempfang, zu dem er am Freitagabend, 19. Januar, Geschäftspartner, Vereinsvorsitzende, Stadträte, Amtsleiter, Mitarbeiter und Freunde in den Festsaal des Romanischen Rathauses eingeladen hatte. Mit den rund 120 Gästen erhob er das Glas auf ein gutes, friedliches Jahr 2018.

Anschließend hielt er Rückschau auf das vergangene Jahr und warb kräftig für Landrat Harald Henning, der sich wegen eines anderen wichtigen Termins entschuldigen ließ. Henning sei bodenständig und habe immer ein offenes Ohr für alle. „Ich drücke ihm für eine erfolgreiche Wiederwahl die Daumen“, so Schrot.

Ganz wichtig sei, dass Weißensee weiterhin eigenständig bleiben kann, der Kampf gegen die Gebietsreform habe sich gelohnt Schrot nannte auch Dinge, die im vergangenen Jahr nicht erreicht werden konnten. So der erhoffte Baubeginn für den Radweg zum Unstrut-Radwanderweg. Für das Projekt sei die wasserschutzrechtliche Genehmigung versagt worden, was eine Umplanung und neue Förderanträge erforderlich machte. Nun sei die Genehmigung erfolgt und 2018 kann der Bau beginnen.

In diesem Jahr soll auch die Sanierung der Stadt- und Kulturkirche abgeschlossen werden und die Sanierung des Schützenhauses in Weißensee und des Bürgerhauses in Scherndorf beginnen. Nähere Informationen dazu gibt es im Frühjahr in einer Einwohnerversammlung. Zwei Jubiläen werden in diesem Jahr größer gefeiert: das 50. Wasserfest und 850 Jahre Runneburg.

In seinem Grußwort lobte  Landtagspräsident Christian Carius die Stadt. Das älteste Rathaus, das älteste Reinheitsgebot für Bier und mit dem Männergesangsverein Ottenhausen der älteste Männerchor Deutschlands – das alles spreche für Weißensee. Auch ihm sei es wichtig, allen Dank zu sagen, die ehrenamtlich tätig sind, betonte Carius. Dass Menschen sich für andere engagieren, mache das aus, was unser Land prägt. Heimat sei da, wo man sich wohlfühle – wie in Weißensee.