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20.01.2017, 13:51 Uhr
Neujahrsempfang der Stadt Weißensee

 Bürgermeister Matthias Schrot begrüßte am Freitagabend zahlreiche Gäste

Neben Geschäftspartnern, Vereinsvorsitzenden, Gewerbetreibenden und anderen Gästen waren auch Landtagspräsident Christian Carius und Landrat Harald Henning der Einladung gefolgt.
Der Bürgermeister gab einen Rückblick auf ein Jahr, das viel Positives, aber auch nicht so schöne Dinge gebracht hatte, alles in allem aber nach Einschätzung von Schrot erfolgreich war. So freute er sich, dass erstmals seit vielen Jahren die Einwohnerzahl der Stadt Weißensee wieder deutlich anstieg. Ende 2016 stand ein Plus von 89 gegenüber dem Vorjahr, das heißt 3468 Menschen lebten in der Stadt.
Zu den erfreulichen Punkten gehörte der große Fortschritt bei der Sanierung der Stadtkirche Peter und Paul, für die 240 000 Euro Fördermittel flossen. In diesem Jahr soll es in dem Gotteshaus mit der Sanierung der Winterkirche weitergehen, so dass dann auch ordentliche Garderoben und Toiletten in der Kulturkirche zur Verfügung stehen.
Die Gewerbesteuerrückzahlung in Höhe von 500 000 Euro an zwei große Unternehmen war weniger erfreulich. Auch am Thema Gebietsreform kam Matthias Schrot natürlich nicht vorbei. Spontaner Beifall kam auf, als er betonte, dass er alles tun werde, um die Eigenständigkeit der Stadt zu bewahren.

Christian Carius lobte in seiner anschließenden Rede Matthias Schrot. Er habe bewiesen, dass die Weißenseer eine gute Wahl getroffen haben und offenkundig auch Kommunen in dieser Größe sehr viel tun können, um zu bestehen und zukunftsfähig zu sein, sagte der Landtagspräsident. Er werde alles tun, um eine Gebietsreform in dieser Form zu verhindern, weil er nicht davon überzeugt sei, dass das Geplante besser als das jetzt Vorhandene sei. Etwa 50 Prozent der Kosten des Landkreises beträfen den sozialen Bereich, und diese Aufgaben müssten auch weiter vor Ort erbracht werden, da gebe es überhaupt kein Einsparpotenzial.

Nach den Reden folgten Darbietungen des Schulchores der Traumzauberbaum-Grundschule und der Musikgruppe Kleeblatt, die den Abend musikalisch untermalte.