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26.08.2017, 14:32 Uhr
Sömmerdaer Betriebe präsentieren sich bei „Open Day“
Kanzleramtsminister Peter Altmaier in Gesprächsrunde in Sömmerda

Als „angenehmen Abschluss“ des Tages der offenen Betriebe am Samstag hatten die Organisatoren – Sömmerdaer Unternehmen, IHK, Landkreis und Stadt – am Abend Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) zu Gast in der ÖPNV-Bushalle.

„Eine schöne Ausstellung“ befand Peter Altmaier beim Betrachten der Präsentation zu 200 Jahren Sömmerdaer Industriegeschichte in der Bushalle, dann begann die Talkrunde über aktuelle politische Themen.Der Strukturwandel hin zur Elektromobilität betrifft im Landkreis viele Zulieferer. Diese Wende komme aber nicht so schnell, die Betriebe hätten keine Angst und bereiten sich darauf vor, sagte Landrat Harald Henning (CDU).
Altmaier verwies darauf, dass man sowohl Elektroautos als auch Verbrennungsmotoren brauche. Verbote sollte es nicht geben, der Markt müsse das regeln.
Landtagspräsident und CDU-Kreisvorsitzender Christian Carius sieht dabei eine Wirtschaftspolitik als wichtig an, die es den Unternehmern ermögliche, die richtigen Weichen zu stellen.

„Warum ist es nicht möglich, in Deutschland einen einheitlichen Bildungsabschluss zu schaffen?“ Veit Stockmann, Chef der Stockmann Prüf- und Qualitätszentrum GmbH, beklagte das unterschiedliche Leistungsniveau von Abiturienten.
Ein Zentralabitur sei schon 1974 gefordert worden, das sei damals krachend gescheitert, entgegnete Peter Altmaier. Bildung ist Ländersache, es gebe aber in Sachen Abitur jetzt einen Zusammenschluss der Bayern mit anderen Ländern, vielleicht sollte Thüringen sich da anschließen. Altmaier wie Carius verwiesen auf die vielen Vorteile, die der Föderalismus bringe.