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12.03.2018, 10:13 Uhr
Jahresempfang der CDU im Sömmerdaer Volkshaus
Wahlkampfauftakt für die anstehenden Landrats-und Bürgermeisterwahl am 15. April

Kreisvorsitzender Christian Carius und Sömmerdas Ortsverbandsvorsitzender Marco Fischer begrüßten am Sonntag, 11. März die, trotz Grippewelle, zahlreich erschienene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Grippewelle hatte aber auch Landrat Harald Henning und den Kölledaer Bürgermeisterkandidaten Patric Nowak erwischt, so blieb beim CDU-Jahresempfang mehr Redezeit für Christian Karl, der sich für das Amt des Bürgermeisters in Sömmerda bewirbt.

In seiner ausführlichen Rede erläuterte Christian Karl, seine Ziele für die Stadt Sömmerda, welche er sich als Bürgermeister setzt. Mehr Bürgernähe, moderne Kommunikationsmittel, flachere Verwaltungsstrukturen, Transparenz, intensiver Austausch mit allen Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat nannte er als Stichworte. Eine der wichtigsten Aufgaben seien die Wirtschaftsförderung insbesondere des Mittelstands und die Vermarktung freier Gewerbeflächen. Ortsteilbürgermeister und Ortschaftsräte möchte Karl in finanzielle Verantwortung nehmen, die Innenstadt weiterentwickeln, mehr Angebote für Senioren schaffen, in den Gebieten Gartenberg, Altstadt und Lucas-Cranach-Straße die Wohnqualität verbessern.

Der Kreisvorsitzende Christian Carius nannte Themenschwerpunkte wie die Digitalisierung und den Fachkräftemangel, beides seien ganz große Aufgaben, die man lösen müsse. Bezüglich letzterem müsse es bei der Schulbildung ein Umdenken geben. Man dürfe dabei nicht weiter herumexperimentieren. Die Inklusion mit der Brechstange durchzusetzen und die Förderzentren abzuschaffen, sei ein wirklicher Holzweg. „Wir wollen die richtige Schule für jedes Kind und nicht eine Schule für alle Kinder“, so Carius. Auch das Thema Feinstaub-Belastung und Dieselkrise griff der CDU-Kreisvorsitzende auf. Hier dürfe man nicht einfach mit Fahr-Verboten agieren. Diese entwerteten Diesel-Autos und nähmen die gerade im ländlichen Raum erforderliche Mobilität. Eine komplette Umstellung auf Elektromobilität sei nicht vorstellbar, dies könne nur eine sinnvolle Ergänzung sein, sagte Carius. Es müsse ein Weg der Mitte gefunden werden.